Grünkohlessen 2025 des Ortsverbandes mit großer Beteiligung

von links: Heinrich Lange, Jörg Bode, Susanne Brand, Walter-Christoph Buhr, Katharina Ebeling, Jutta Krumbach

Auf Einladung von Susanne Brand trafen sich die Freien Demokraten des FDP Ortsverbandes Südheide mit Gästen zum traditionellen Grünkohlessen am Freitag, den 31. Januar ab 18:30 Uhr im Best Western Hotel „Heidehof“ in Hermannsburg. Frau Brand freute sich über die Rekordbeteiligung mit 50 Gästen und begrüßte insbesondere den Kreisvorsitzenden Jörg Bode aus Celle und Jutta Krumbach mit Walter Christoph Buhr aus dem Kreistag, die Bürgermeisterin Katharina Ebeling und aus dem Gemeinderat die Fraktionsvorsitzenden Heinrich Lange (FDP)  und Ron Livingston (Grüne). Unsere FDP-Bundestagsabgeordnete Anja Schulz aus Uelzen musste  wegen der laufenden Debatte und Abstimmung im Bundestag zur Migrationspolitik kurzfristig absagen. Das galt leider auch für die vorgeschaltete Zusammenkunft mit Erstwählern aus der Gemeinde Südheide. Frau Brand berichtete über die lebhaften Aktivitäten des Ortsverbandes und Heinrich Lange ergänzte aus der Ratsfraktion, die sich mit einem konstruktiv-kritischen Dialog gestaltend einbringt. Als Beispiele nannte er den „Gemeindeentwicklungsplan Südheide 2040“, der inhaltlich vom Ortsverband eng begleitet wurde und die Standortwahl Hermannsburg für ein „Regionales Versorgungszentrum“ für den Nordkreis, wofür sich Dr. Harten Voss mit dem Gesundheitsforum des Unternehmerverbandes stark gemacht hatte.
Frau Ebeling stellte die laufenden Projekte der Gemeinde dar und hob neben der Digitalisierung in der Verwaltung die Maßnahmen für Unterlüß hervor, wozu die anstehende Herrichtung des Bürgerparks gehört. Leider hat die Deutsche Bahn die Barrierefreiheit des Bahnhofes in das Jahr 2029 geschoben, weshalb die Gemeinde mit ihren Anteilen auch so lange warten muss. Allerdings soll die Umgestaltung des gemeindeeigenen Bahnhofsgebäudes nun angegangen werden.
Walter Christoph Buhr erläuterte aus Kreistagssicht auf Wunsch des Ortsverbandes die Ausschreibung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), die im Ergebnis wieder an die CeBus ging. Für die beträchtlichen Kostensteigerungen seien neben der Dekarbonisierung der Busflotte insbesondere die Personalkosten für zertifizierte Busfahrer/-innen verantwortlich. Für ihn stelle sich die Frage, ob anstelle der nicht immer ausgelasteten Gelenkbusse mehr Kleinbusse wirtschaftlicher seien. Der Kostendeckungsbeitrag bleibe dennoch unbefriedigend – bei angespannter Haushaltslage des Landkreises.
Jörg Bode reflektierte die aktuelle Diskussion zur Migrationspolitik im Deutschen Bundestag, wobei es weniger um eine Sachdebatte als um die Frage der politischen Kultur in Deutschland ginge. Sorgenvoll zog er Parallelen zur Regierungsfähigkeit in Frankreich und der nach der Bundestagswahl erwartbaren Schwierigkeit, eine tragfähige Koalition zu finden. Damit stehe die Frage im Raume: „Wem nützt dieses Theater?“.
Diese Debatte war auch das beherrschende Thema der lebhaften Tischgespräche - bei schmackhaftem Grünkohl und guten Getränken.